Neben elektrischem Sportfechten bieten wir als einzige Fechtabteilung
in Niederbayern auch szenisches Fechten (Theaterfechtkunst) und
klassisches Fechten (Fechttechniken und Fechtweise vor 1900) an.
Die Zeit der Ritter ist vorbei. Schießpulver
verdrängt Schwert und Harnisch.
Rüstungen verlieren an Bedeutung, die Waffen werden
leichter und eignen sich somit besser zum Stoßen als zum Schlagen.
Mit den leichteren Waffen kann viel schneller
gefochten werden, alsbald entwickelt sich eine spezielle Art der
Waffenführung.
Um 1650 ist die Fechtkunst bereits hoch entwickelt,
Fechtmeister mit kaiserlichen Privilegien reisen durch die Lande und
unterrichten Adel und Bürger.
Bekannt waren die Marx-Brüder und die Freifechter von
der Feder.
Zwischen 1700 und 1900 erleben Duellwesen und die
Fechtkunst ihre Blütezeit. Wie ein roter Faden zieht sich das Duell
durch die Jahrhunderte und hat maßgeblich die Fechtkunst beeinflußt.
Die damals erarbeiteten Techniken gelten weitgehend
noch heute und werden mit der klassischen Fechtkunst und dem
Sportfechten weitergeführt. Treffer zeigt das elektrische Meldegerät an.
Statt Blut fließt Strom.
Fechten ist kein Massensport und soll und wird es
auch niemals werden.
Fechten ist eine Kunst. Nervenkitzel ohne Risiko, der elegante Sport
in Weiß.